- Kosteneffizienter Betrieb von Stromsystemen auf regionaler Ebene
- Höhere Durchdringung erneuerbarer Energiequellen (EEQ)
- Nahezu in Echtzeit erfolgende Entwicklung der Strommärkte
- Regionale Integration und Bereitstellung von Flexibilität
Grenzüberschreitendes Management variabler erneuerbarer Energien und Speichereinheiten zur Ermöglichung eines transnationalen Großhandelsmarktes
Das Projekt wurde im April 2022 erfolgreich abgeschlossen. Es wurde gezeigt, dass die CROSSBOW‑Lösungen ein hohes Potenzial haben, zu einem sichereren und kosteneffizienteren Betrieb von Stromsystemen auf regionaler Ebene in Südosteuropa beizutragen. CROSSBOW hat großen Einfluss auf die höhere Durchdringung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen (EEQ) – als Schlüsselelement für die saubere Energiewende und als zentrales Ziel der Region für die Zukunft.
Weitere Wirkungen zeigen sich in der nahezu in Echtzeit erfolgenden Entwicklung der Strommärkte sowie deren regionaler Integration, der Integration neuer Technologien zur Bereitstellung von Flexibilität und einer erhöhten Sicherheit im Systembetrieb – als notwendige Voraussetzungen im Prozess der sauberen Energiewende.
Der für die Energieunion zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maroš Šefčovič, sagte: „Die Entwicklung und Produktion von Batterien spielen eine strategische Rolle im laufenden Übergang zu sauberer Mobilität und sauberen Energiesystemen.“ Tatsächlich arbeitet CROSSBOW daran, Batterien in ein nachhaltiges Energiesystem zu integrieren, um die Batteriewertschöpfungskette – von den Materialien bis zur Systemintegration und zum Recycling – bestmöglich auszuschöpfen.
Der Langtitel des Projekts CROSSBOW „Grenzüberschreitendes Management variabler erneuerbarer Energien und Speichereinheiten zur Ermöglichung eines transnationalen Großhandelsmarktes“ beschreibt das übergeordnete Ziel: Die Entwicklung sauberer Energiequellen unter Einbeziehung von Speichereinheiten wird die Bemühungen der EU-Kommission stärken, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in diesem Markt zu sichern. Zudem stellt die Senkung der Kosten des regionalen Energiesystems ein weiteres strategisches Ziel mit gesellschaftlichem Nutzen dar, ebenso wie die Planung für die Weiterentwicklung der Stromnetze in Südosteuropa.
CyberGrids Rolle
Als IKT-Lösungsanbieter ist CyberGrid als Task Leader in einem der technischen Arbeitspakete von CROSSBOW nominiert. Unsere Mitarbeit umfasst die Entwicklung eines kooperativen Eigentumsmodells für Flexibilitätsanlagen sowie die Erstellung eines Toolsets für den transnationalen Regelreservemarkt und den Großhandelsmarkt. Zudem werden erhebliche Anstrengungen in die Vorbereitung der Demonstration und Validierung der Plattform investiert. Insbesondere wird CyberGrid die Mindestanforderungen für die Marktharmonisierung analysieren und zu einem koordinierten multinodalen Marktdesign beraten.
Die Ergebnisse von CROSSBOW werden von 8 Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) in Osteuropa bewertet und die Wirkung des Projekts anhand von 9 gemeinsamen übergeordneten Anwendungsfällen (Use Cases) in mindestens drei verschiedenen Ländern validiert.
- Partner: CROSSBOW wurde im November 2017 in Sofia, Bulgarien, gestartet. Es zählt derzeit zu den wichtigsten Projekten der Europäischen Union im Bereich intelligenter Stromnetze (Smart Grids). Das CROSSBOW‑Konsortium besteht aus 24 kommerziellen, gemeinnützigen und akademischen Partnern; darunter technologische Partner aus Österreich, Deutschland, Spanien, Slowenien und dem Vereinigten Königreich. Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) stammen aus acht südosteuropäischen Ländern (Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Montenegro, die Republik Mazedonien, Rumänien und Serbien).
- Koordinator: etra
- F&E-Programm: Horizon 2020
- Laufzeit: 2017–2022


Dieses Projekt hat im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont Europa der Europäischen Union eine Förderung unter der Finanzhilfevereinbarung Nº 773430 erhalten. „Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont Europa wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.“

