Der für die Energieunion zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maroš Šefčovic, erklärte: „Die Entwicklung und Produktion von Batterien spielen eine strategische Rolle beim laufenden Übergang zu sauberer Mobilität und sauberen Energiesystemen“.
Projekte wie CROSSBOW sind im Gange, Batterien in ein nachhaltiges Energiesystem zu integrieren, um die Batterie-Wertschöpfungskette von den Materialien über die Systemintegration bis hin zum Recycling optimal zu nutzen. Der lange Titel des Projekts lautet „Grenzüberschreitendes Management variabler erneuerbarer Energien und Speichereinheiten, die einen transnationalen Großhandelsmarkt ermöglichen“, und es erklärt das übergeordnete Ziel. Die Entwicklung sauberer Energiequellen mit Speichereinheiten wird die Bemühungen der EU-Kommission stärken, Europas Wettbewerbsfähigkeit auf diesem Markt zu sichern.
Die Senkung der Kosten des regionalen Energiesystems ist ein weiteres strategisches Ziel mit gesellschaftlichem Nutzen, ebenso wie die Planung für den Ausbau der Stromnetze in Südosteuropa.

Als Lösungsanbieter ist CyberGrid als Aufgabenleiter in einem der technischen Arbeitspakete von CROSSBOW nominiert. Unser Engagement umfasst die Entwicklung des genossenschaftlichen Eigentums an Flexibilitätsressourcen und die Schaffung eines Instrumentariums für die transnationalen Neben- bzw. Großhandelsmärkte. Erhebliche Anstrengungen werden in die Vorbereitung der Demonstration und Validierung der Plattform investiert.
CyberGrid wird insbesondere die Mindestanforderungen für die Marktharmonisierung analysieren und zu einem koordinierten, knotenübergreifenden Marktdesign beraten. Die Ergebnisse von CROSSBOW werden von 8 Übertragungsnetzbetreibern in Osteuropa bewertet und die Wirkung des Projekts anhand von neun allgemeinen Anwendungsfällen in mindestens drei verschiedenen Ländern validiert.
CROSSBOW wurde im November 2017 in Sofia, Bulgarien, ins Leben gerufen. Es ist derzeit eines der wichtigsten Projekte der Europäischen Union im Bereich intelligenter Netze. Das CROSSBOW-Konsortium besteht aus 24 kommerziellen, gemeinnützigen und akademischen Partnern, darunter Technologiepartner aus Österreich, Deutschland, Spanien, Slowenien und Großbritannien. Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) kommen aus acht südöstlichen Ländern Europas (Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Montenegro, die Republik Mazedonien, Rumänien und Serbien).




