Die Digitalisierung steht im Mittelpunkt des Beitrags des Batteriesektors zur Energiewende. Die Digitalisierung ist der Schlüssel zur vollständigen Optimierung der Batterie-Wertschöpfungskette und ihres Beitrags zu den Bemühungen zur Dekarbonisierung. Die Umsetzung der Digitalisierung wird zur Sharing Economy beitragen, die Nachhaltigkeit im Batteriesektor unterstützen, die europäische Wettbewerbsfähigkeit steigern und den Verbrauchern digitale Dienste anbieten.
Digitalisierung als Querschnittsthema für eine saubere Energiezukunft
Wenn Sie an die Digitalisierung im Batteriesektor denken, denken Sie vielleicht an ein Elektrofahrzeug, das an eine Ladestation angeschlossen ist, und an die Plattform, die Sie dafür verwenden, aber die Digitalisierung umfasst noch viel mehr. Neue Batterieinnovationen wie Algorithmen für maschinelles Lernen, digitale Zwillinge, Batteriepässe und ein Marktplatz für batteriebetriebene Waren und Dienstleistungen werden nicht in einem einzigen Teil der Wertschöpfungskette eingesetzt.
Die Digitalisierung ist in allen Zyklen der Batterie-Wertschöpfungskette zu finden. Hier sind nur einige Beispiele für jeden Zyklus:
- Entdeckung: Material- und Zellmodellierung und Simulation
- F&E: Lebenszyklus und Konstruktion der Produktentwicklung
- Produktion: Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung
- Wartung: Wartungsanpassung und Optimierung
- Verwendung: IoT-Infrastruktur und Datenschnittstellen, die Big Data ermöglichen
- Ende der Lebensdauer: Rückverfolgbarkeit und Daten pro Batterie
CyberGrid-Präsentation auf den Battery Innovation Days 2021
Unser Experte Cami Dodge-Lamm wird sprechen über: 'Digitalisierung: Eine Voraussetzung für die Entwicklung einer grünen Wertschöpfungskette
Besuchen Sie uns am Donnerstag, den 25. November um 9:30 Uhr MESZ
Durch die fortschreitende Digitalisierung der Batterie-Wertschöpfungskette werden diese Zyklen effizienter und vernetzter sein und letztlich den Bedürfnissen von Regierungen, Unternehmen und Verbrauchern gerecht werden. Darüber hinaus führt dies zu einer stärkerer, transparenterer Batteriemarkt wobei Rechenschaftspflicht und Nachhaltigkeit in jedem Schritt des Weges verankert sind.
Interoperabilität treibt die Digitalisierung voran
Die Interoperabilität zwischen Geräten, IT-Systemen und verschiedenen Plattformen ist eine wichtige, grundlegende Komponente der Digitalisierung. Ohne Interoperabilität werden die Implementierungskosten höher sein, die Markteinführungszeit wird länger dauern und die Systemvorteile für die Strom- und Batterieindustrie in der EU werden sich verzögern. Was würde Interoperabilität bewirken? Es würde Geräte schaffen, die echte Plug-and-Play-Funktionen für das Internet der Dinge (IoT) und eine nahtlose Vernetzung der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette, was zur Bereitstellung von Innovationsdienstleistungen und damit zur Skalierung führt.

Die Realisierung der Interoperabilität entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette ist keine leichte Aufgabe. Immer mehr Interessengruppen erkennen jedoch ihre Bedeutung und unterstützen die Bemühungen, dies zu erreichen Interoperabilität auf verschiedene Weise. Hier sind einige Möglichkeiten, um Interoperabilität zu erreichen:
- In diesem Bereich gibt es viele technische Probleme zu lösen, weshalb die Forschungs- und Innovationsbemühungen fortgesetzt werden müssen, beispielsweise im Rahmen des EU-Horizonts Interconnect Projekt, ist ein erster Schritt.
- Viele Standards wurden in verschiedenen Wirtschaftssektoren entwickelt. Die Angleichung der im Batteriesektor geltenden Standards und die Flexibilität auf der Nachfrageseite sind von entscheidender Bedeutung.
- Interoperabilität wird nicht von alleine geschehen. Auf EU-Ebene ist eine starke Unterstützung durch die Förderung der Zusammenarbeit erforderlich.
- Die Gründung einer speziellen Allianz für die Interoperabilität von Batterien, die die Entwicklung, Einführung und Einhaltung der Interoperabilität von Batteriedaten fördern würde.
Das Ziel ist klar. Die europaweite Digitalisierung im Batteriesektor wird in Verbindung mit Interoperabilitätsbemühungen zu unschätzbaren Investitionsrenditen führen: Nachhaltigkeit im Batteriesektor, eine starke europäische Batteriewirtschaft und bessere Dienstleistungen für Verbraucher.
CyberGrids Expertise im Bereich Digitalisierung wird vorgestellt
Cami Dodge-Lamm, Leiterin für europäische öffentliche Angelegenheiten und Regulierung bei CyberGrid, wurde eingeladen, zu sprechen unter Batterie-Innovationstage 2021. In ihrem Vortrag wird sie auf die unabdingbare Notwendigkeit der digitalen Entwicklung im Energiesektor eingehen. In ihrer zusätzlichen Rolle als Co-Vorsitzende der Digitalisierungs-Taskforce von Batteries Europe innerhalb Batterien Europa, arbeitet sie daran, Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit digitalen Technologien für die Batterie-Wertschöpfungskette zu ermitteln. In ihrer Arbeitsgruppe analysiert sie die technologischen Anforderungen an einen effizienten Batteriebetrieb, um zu beurteilen, welche Vorteile Speichersysteme für den Energiesektor bieten können.
Über Cami Dodge-Lamm, CyberGrid-Sprecherin bei #BID2021
Cami Dodge-Lamm arbeitet seit 2018 als Head of European Public Affairs and Regulation bei der CyberGrid GmbH & Co KG. Sie ist spezialisiert auf die Bereiche öffentliche Ordnung und erneuerbare Energien. In ihrer Funktion ist sie als Vertreterin von CyberGrid in mehreren europäischen Industriegruppen tätig, darunter ESMIG, SmartEN, European Battery Alliance und BATTERIes Europe Working Group 6 for Stationary Storage und der Digitalisation Task Force. Darüber hinaus leitet sie EU-finanziertes Projekt InterConnect, das auf interoperable Lösungen hinarbeitet, die intelligente Häuser, Gebäude und Netze miteinander verbinden. Cami hat einen Master-Abschluss in erneuerbaren Energiesystemen von der Technischen Universität Wien (Österreich) sowie einen Master-Abschluss in Public Policy von der George Mason University (USA).



