Die Sharing Economy kommt in die Energiebranche — und in einen Haushalt in Ihrer Nähe.
CyberGrid hat bereits mit der Neugestaltung des Energiemarktes begonnen. „Wenn die Sharing Economy in anderen Branchen funktionieren kann — warum nicht auf dem Energiemarkt?“ Der Energiemarkt wurde lange Zeit von zentralistischen Produktions- und Vertriebssystemen bestimmt. Jetzt propagiert CyberGrid die Verbindung von Energiequellen mit Batterien, um eine umweltfreundlichere Energiezukunft zu schaffen. „Wir glauben, dass die gemeinsame Nutzung von Ressourcen zur Optimierung der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energien einer der wichtigsten Schritte der Energiewende ist“, erklärt Reinhard Wöber.
Für CyberGrid ist der Endkunde der zentrale Akteur in der Energiewende — und moderne Technologie ist der Enabler. In dem Projekt wird demonstriert, wie erfolgreich die gemeinsame Eigentümerschaft an Anlagen, die Flexibilität bieten, wie z. B. dezentrale Speicherung und Erzeugung CROSSBOW, wobei CyberGrid eine bedeutende technologische Rolle spielt. Flexibilitätssysteme, Laststeuerungssysteme und virtuelle Kraftwerke werden zwar in einigen europäischen Märkten wie Slowenien, Österreich, Frankreich und dem Vereinigten Königreich zu üblichen Anbietern von Ausgleichsdienstleistungen, gehören aber normalerweise nur Stromhändlern oder unabhängigen Aggregatoren und werden von diesen betrieben. Ihre Geschäftsziele können sich jedoch von denen der eigentlichen Flexibilitätsanbieter, des Kunden, unterscheiden. Um eine stärkere Verbreitung sauberer Energien zu ermöglichen, kommt es daher auf den Kunden an — und neue Geschäftsmodelle müssen den Wert widerspiegeln, auch für den Endkunden.
Für EMS, den Übertragungsbetreiber in Serbien, ist es überzeugend, an Projekten wie CROSSBOW teilzunehmen. Angesichts der schriftlichen Vision, auf ein nachhaltiges Übertragungssystem hinzuarbeiten, sind bei der Planung einer Marktöffnung visionäre Ideen gefragt, um den Endkunden einzubeziehen.
„Wir sind der Ansicht, dass eine Reihe von dezentralen Speichereinheiten, die den Kunden gehören, von Netzbetreibern verwaltet werden sollten, um zur Qualität der Stromversorgung beizutragen und das Netz im Gleichgewicht zu halten. Dies wird unsere Betriebskosten für das gesamte Energiesystem senken und es würde de facto zu einem kommunalen Produktionsökosystem werden, das den Anwohnern einen autarken Mehrwert bietet. „- Aleksandar Kurćubić, Geschäftsführer für System- und Marktbetrieb
Dennoch gibt es noch viel zu tun, aber für CyberGrid liegt eine klare Strategie vor uns. Die Technologie für die gemeinsame Nutzung von Energie ist bereit, und zahlreiche Länder sind bereit, neue Wege zu gehen, um die Energiewende zu unterstützen, wobei der Endverbraucher im Mittelpunkt steht.






