Nikolaj Candellari von CyberGrid und David Trafela von Sunesis präsentierte das InterStore-Projekt auf dem LF Energy Embedded Summit 2023, eine Veranstaltung, die vom 27. bis 30. Juni in Prag stattfand. Sie nahmen an der Sitzung teil „Open-Source-Interoperabilitäts-Toolkit für die Integration von dezentralen Energiespeichern und anderen Flexibilitätsressourcen“.
Das von der EU finanzierte Projekt InterStore zielt darauf ab begegnen Sie der Komplexität des Speichers, indem Sie eine interoperable Middleware-Lösung entwickeln, Speichertechnologien virtualisieren sowie flexible Speicher integrieren und monetarisieren. Die Flexibilitätsmanagement-Plattform CyberNoc wird im Rahmen des Projekts eingesetzt und durch Interoperabilität, Hybridisierung des Battery Energy Storage Systems (BESS) und Energy Community-Softwaretools erweitert.
Dezentrale Energiespeicherung und Datenaustausch in Echtzeit
Mit dem InterStore-Projekt sollen zwei zentrale Herausforderungen angegangen werden: die Verbesserung der zahlreichen Kommunikationsprotokolle für die Integration von dezentralen Energiespeichern (DES) in den Markt und die steigende Nachfrage nach Datenaustausch in Echtzeit.
Das Projekt wird sich entwickeln drei Open-Source-Softwareimplementierungen:
- Legacy-Protokollkonverter
- Client/Server-Protokoll
- Neue Verfahren zur Protokollzertifizierung
Dies wird die bestehenden Kommunikationsprotokolle verbessern, die Beteiligung am Datenaustausch fördern und die Integration von DES in das Netz fördern. Konkret gibt es 9 Anwendungsfälle die darauf abzielen, die Vorteile dieser Open-Source-Softwareimplementierungen zu demonstrieren.
Darüber hinaus haben sie zwei Hauptpfeiler eingerichtet, um ihre Ziele zu erreichen:
1. Säule: Entwicklung der Open-Source-Software und ihrer drei Implementierungen sowie Integration von Daten in offene Datenräume.
2. Säule: praktische Implementierungen in Verbindung mit der bestehenden Infrastruktur und Entwicklung von Energiemanagementsystemen, um einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt zu erzielen.


Dieses Projekt wurde vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe der Europäischen Union im Rahmen der Zuschussvereinbarung Nr. 101096511 finanziert. „Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch nur die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont Europa der EU wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für sie verantwortlich gemacht werden.“



